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| 02.09.2007 |

Deutschland
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Großbritannien
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| Starke Offence rettet den deutschen Sieg |
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Der Sieger der 8. Thurn und Taxis Baseball Open ist die deutsche Nationalmannschaft. Im Finale am Sonntag Nachmittag setzten sie sich mit 14:9 gegen Großbritannien durch. Überraschend waren die Briten ins Endspiel gerutscht: Nach drei teilweise klaren Niederlagen in den Vorrundenspielen schafften sie am Samstag Abend im Halbfinale gegen Whitewater den Sensations-Coup, als sie die bis dato ungeschlagenen College-Boys mit einem 6:4-Sieg aus dem Titelrennen warfen. Die Deutschen hatten sich zuvor in einem spannenden Spiel mit 2:0 gegen das All-Star-Team der Paderborn Untouchables durchgesetzt.

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Das Finale war nur anfangs eine klare Angelegenheit für Schwarz-Rot-Gold, das nach vier Innings bereits mit 9:2 führte. Doch ein durch und durch schwächelndes Pitching und etliche Konzentrationsschwächen in der Feldverteidigung ließen die Gäste von der Insel besser aussehen. Das bunt zusammengewürfelte Team der Briten hatte im Halbfinale mit Brian Essery und Mike Renery ihre besten Werfer in die Waagschale geworfen und schien für das Endspiel keine großen Alternativen bieten zu können. Insgesamt sechs Pitcher kamen bei Großbritannien in den neun Innings zum Einsatz. Außerdem wechselte Chefcoach Stephen Rapaglia, der nach heftigen Reklamationen bereits im vierten Inning von den ebenfalls nicht überzeugenden Umpire des Feldes verwiesen wurde, auch seine Defenseformation kräftig durcheinander. Hätte Deutschland an diesem Tag nicht einen Simon Gühring gehabt, der mit vier Hits, sieben RBIs und drei selbst erzielten Runs zurecht zum MVP gekürt wurde, wäre das Spiel vielleicht auch anders ausgegangen.
Der Heidenheimer sorgte auch im Auftaktinning für eine der wenigen Highlights des Spiels. Nach der 1:0-Führung durch Sascha Lutz lud sich der britische Pitcher Gary Tongue die Bases. Gühring ließ sich die Chance nicht nehmen und räumte mit einem Grandslam Homerun über den Outfieldzaun vier Punkte auf einen Schlag ab. Aber auch die deutschen Werfer strahlten im Finale nicht immer die gewünschte Sicherheit aus. Starting Pitcher Tim Henkenjohann quittierte nach drei Freiläufen in Folge im zweiten Durchgang die beiden ersten Runs durch Alex Malihoudis und Michael Hunt.
Zwar konnte der Wahl-Bonner im dritten Inning mehr überzeugen, doch Bundestrainer Gregory Frady entschied sich zum Wechsel. Aber auch Martin Almstetter erging es nicht besser. Nach gutem Einstand (2 Strike outs) haderte der Regensburger mit seiner Zone und musste im fünften Inning zwei Runs durch James Rutherford und Ian Young hinnehmen. Ihm folgte Rodney Gessmann, doch auch der USA-Profi verzeichnete bei seinem ersten Einsatz im deutschen Dress keinen guten Tag. Nach fünf Runs in zwei Innings war sein Arbeitstag ebenfalls schnell beendet.
Mehr als zur Aufholjagd zum 11:9 reichte es für die Briten nicht mehr. Andre Hughes und Eugen Heilmann erledigten bei ihren Kurzauftritten ihren Closer-Job und in der Offense verteidigten die Deutschen mit insgesamt fünf Runs im sechsten und siebten Inning den Vorsprung.
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| Sonntag, 02.09.2007 |
| 14:00, Final |
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| Großbritannien |
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2 |
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| Deutschland |
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x |
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5 |
| Win: André Hughes Loss: Gary Tongue |
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Fotos vom Spiel @ catchthefever.de |
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