24.08.2007
Sieben Tage hochklassiger Baseball

Nicht nur wegen den in den Play-offs erfolgreichen spielenden Legionären hält der Baseball-Sommer derzeit Einzug in Regensburg. Ab kommenden Montag sorgen die Thurn und Taxis Baseball Open eine ganze Woche lang wieder für internationales Flair und hochklassigen Baseball-Sport.

Für Die deutsche Nationalmannschaft kommt es zwei Wochen vor Start der Europameisterschaft in Barcelona (7. – 16. September) dabei zu einer echten Standortbestimmung. Gegner sind das Nationalteam aus Großbritannien das US-Collegeteam Whitewater und die Paderborn Untouchables. Legionäre-Trainer Martin Brunner freut sich auf spannende Spiele: „Diesmal haben wir vier gleichstarke Mannschaften am Start.“ Los geht es am Montag um 19 Uhr mit einem Freundschaftsspiel der Regensburg Legionäre gegen die Deutschen Nationalmannschaft, die einen Tag später ihr Auftaktspiel gegen Whitewater bestreiten.
Nur beste Erinnerungen an die Armin-Wolf-Arena hat Bundestrainer Gregory Frady. 2004 schaffte der US-Amerikaner als neuer Team Manager der Deutschen Equipe bei der B-EM den sofortigen Wiederaufstieg in den A-Pool. 2005 absolvierte seine Mannschaft ebenfalls eine erfolgreiche GBO, denn bei der anschließenden EM erzielte man einen hervorragenden vierten Platz und erreichte erstmals die Qualifikation zur WM. Diese steht nun im Fokus der diesjährigen Thurn und Taxis Baseball Open. Denn nach einer hoffentlich erfolgreichen absolvierten EM in Barcelona geht die Reise Anfang November zur Weltmeisterschaft nach Taiwan.
Mit an Bord des 25-köpfigen deutschen Kaders sind mit Martin Almstetter, Alexander Lauterbach, Klaus Hopfensperger, Philipp Hoffschild und Philipp Howard fünf Legionäre-Spieler. US-Profi und Wahl-Regensburger Rodney Gessmann, dessen Club noch um die Play-off-Qualifikation kämpft, wird im Laufe der Woche zum Nationalteam stoßen. Deutschland tritt dabei in nahezu unveränderter Aufstellung zum EM-Kader 2005 an, lediglich der eingedeutschte Dominikaner und linkshändige Pitcher Enorbel Marquez-Ramirez (Solingen) sowie Sascha Lutz (Mainz) sind neben Regensburgs Philipp Howard mögliche EM-Neulinge. Gregory Frady steht somit ein um zwei weitere Jahre gereiftes Team zur Verfügung, das bei der kommenden EM erneut in vorderen Ränge stoßen kann.
Mit großer Spannung wird auch der Auftritt der Briten erwartet. Die Baseballer von der Insel lassen aus den USA und Kanada eine Reihe von College- und Profi-Spielern einfliegen, von denen wohl nur die Hälfte direkt aus Großbritannien stammt. Einige ihrer Akteure sind aber auch aus der Bundesliga bestens bekannt, so die für Saarlouis spielenden Sam Jew, Adam Roberts, Craig Pycock oder die für Tübingen eingesetzten, Alex Malihoudis, Chris Falls und Sam Whitehead.
Mit Whitewater kommt ein US-Collegeteam nach Regensburg, das 2005 die nationale Division III-Meisterschaft gewann. Trainer John Vodenlich ist in Baseballer-Kreisen noch als Speaker bei der Baseball-Clinic 2004 bekannt. Der 34-köpfige Tross aus dem US-Staat Wisconsin hat sich bei Ankunft mit einer vorausgehenden Sightseeing-Tour in Italien, Slowenien und Österreich bereits akklimatisiert.
Zu guter Letzt zählt der im Viertelfinale gescheiterte sechsfache Deutsche Meister Paderborn ebenfalls zu den Geheimfavoriten auf den Turniersieg. Die Untouchables werden vom scheidenden Martin Helmig beim Turnier weiterhin gecoacht und um eine Reihe weiterer Bundesliga-Akteure verstärkt. Dazu zählen neben den beiden Haarer Leistungsträgern Theodore Kramer und Eddie Aucoin auch etliche Legionäre-Spieler. So hoffen Ludwig Glaser, Cedric Bassel, Tony Younis und Mic Weigl mit guten Leistungen doch noch den Bundestrainer auf sich aufmerksam zu machen und ein EM-Ticket über Umwege zu ergattern.











































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