Mit drei Regensburgern im Aufgebot ließ Bundestrainer Gregory Frady starten. Alexander Lauterbach und Philipp Howard kamen im Infield zum Einsatz, Klaus Hopfensperger agierte als Designated Hitter. Außerdem standen als Catcher der Ex-Legionär Markus Gienger (jetzt Köln) sowie die Heidenheimer Andreas Janzen, Simon Gühring, Robert Gruber sowie die beiden Solinger Dominik Wulf und Kai Gronauer im Anfangsaufgebot. Als Starting Pitcher durfte Markus Winkler (Heidenheim) ran, der im ersten Inning drei Runs hinnehmen musste, sich aber bis zu seiner Auswechslung zu steigern wusste.
Auf Legionäre-Seite erging es Tyler Jacobson nicht besser. Der US-Pitcher kam gegen die deutsche Equipe nicht in die Gänge und gab in den ersten drei Innings insgesamt sechs Hits und acht Runs ab. Erst der im vierten Inning eingewechselte Philipp Dresel stoppte die schwarz-rot-goldene Angriffslust, bei denen Dominik Wulf mit insgesamt fünf Hits und vier RBIs herausragte.
Beim Stand von 8:3 für Deutschland setzte Mitte der Neun-Inning-Partie bei beiden Teams das große Wechseln ein. Bei den Legionären durfte Beau Milner auf der ungewohnten Position des Pitchers ran. Der bullige US-Amerikaner machte in seinen zwei Innings eine gute Figur und strikte gleich vier Gegenspieler aus. Das Spiel durfte dann Philipp Niederhagen vom Zweitliga-Team der Legionäre beenden, der nur einen Run zuließ.
Spannung kam ab dem sechsten Inning wieder auf, als die Legionäre gegen Relief Pitcher Dirk Fries (Köln Cardinals) mit drei Runs auf 8:6 verkürzen konnten. Die Einwechslung von Mirko Heid im darauffolgenden Inning machte sich aber für die Frady-Truppe bezahlt. Der Bonner musste nur noch den Run von Cedric Bassel zum 9:7 hinnehmen.

Fotos: catchthefever.de / catchapic.de
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