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| Sonntag, 02.09.2007 |
| 14:00, Final |
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| Großbritannien |
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| Deutschland |
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| Win: André Hughes Loss: Gary Tongue |
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Deutschland
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Großbritannien
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| Starke Offence rettet den deutschen Sieg |
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(02.09.2007) Der Sieger der 8. Thurn und Taxis Baseball Open ist die deutsche Nationalmannschaft. Im Finale am Sonntag Nachmittag setzten sie sich mit 14:9 gegen Großbritannien durch. Überraschend waren die Briten ins Endspiel gerutscht: Nach drei teilweise klaren Niederlagen in den Vorrundenspielen schafften sie am Samstag Abend im Halbfinale gegen Whitewater den Sensations-Coup, als sie die bis dato ungeschlagenen College-Boys mit einem 6:4-Sieg aus dem Titelrennen warfen. Die Deutschen hatten sich zuvor in einem spannenden Spiel mit 2:0 gegen das All-Star-Team der Paderborn Untouchables durchgesetzt.

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Das Finale war nur anfangs eine klare Angelegenheit für Schwarz-Rot-Gold, das nach vier Innings bereits mit 9:2 führte. Doch ein durch und durch schwächelndes Pitching und etliche Konzentrationsschwächen in der Feldverteidigung ließen die Gäste von der Insel besser aussehen. Das bunt zusammengewürfelte Team der Briten hatte im Halbfinale mit Brian Essery und Mike Renery ihre besten Werfer in die Waagschale geworfen und schien für das Endspiel keine großen Alternativen bieten zu können. Insgesamt sechs Pitcher kamen bei Großbritannien in den neun Innings zum Einsatz. Außerdem wechselte Chefcoach Stephen Rapaglia, der nach heftigen Reklamationen bereits im vierten Inning von den ebenfalls nicht überzeugenden Umpire des Feldes verwiesen wurde, auch seine Defenseformation kräftig durcheinander. Hätte Deutschland an diesem Tag nicht einen Simon Gühring gehabt, der mit vier Hits, sieben RBIs und drei selbst erzielten Runs zurecht zum MVP gekürt wurde, wäre das Spiel vielleicht auch anders ausgegangen.
Der Heidenheimer sorgte auch im Auftaktinning für eine der wenigen Highlights des Spiels. Nach der 1:0-Führung durch Sascha Lutz lud sich der britische Pitcher Gary Tongue die Bases. Gühring ließ sich die Chance nicht nehmen und räumte mit einem Grandslam Homerun über den Outfieldzaun vier Punkte auf einen Schlag ab. Aber auch die deutschen Werfer strahlten im Finale nicht immer die gewünschte Sicherheit aus. Starting Pitcher Tim Henkenjohann quittierte nach drei Freiläufen in Folge im zweiten Durchgang die beiden ersten Runs durch Alex Malihoudis und Michael Hunt.
Zwar konnte der Wahl-Bonner im dritten Inning mehr überzeugen, doch Bundestrainer Gregory Frady entschied sich zum Wechsel. Aber auch Martin Almstetter erging es nicht besser. Nach gutem Einstand (2 Strike outs) haderte der Regensburger mit seiner Zone und musste im fünften Inning zwei Runs durch James Rutherford und Ian Young hinnehmen. Ihm folgte Rodney Gessmann, doch auch der USA-Profi verzeichnete bei seinem ersten Einsatz im deutschen Dress keinen guten Tag. Nach fünf Runs in zwei Innings war sein Arbeitstag ebenfalls schnell beendet.
Mehr als zur Aufholjagd zum 11:9 reichte es für die Briten nicht mehr. Andre Hughes und Eugen Heilmann erledigten bei ihren Kurzauftritten ihren Closer-Job und in der Offense verteidigten die Deutschen mit insgesamt fünf Runs im sechsten und siebten Inning den Vorsprung.
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Whitewater University
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Großbritannien
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| Überraschungscoup der Briten stürzt Warhawks |
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(02.09.2007) Mit einem Paukenschlag endete gestern kurz nach zehn das zweite GBO-Halbfinale: Die bisher sieglose britische Nationalmannschaft kegelte mit 6:4 das Team der Whitewater University aus dem Turnier. Noch am Freitag hatte die Truppe aus Großbritannien vom US-Team eine heftige 4:14-Niederlage nach sieben Innings kassiert. Die Warhawks, die bisher so souverän ihre drei Spiele gewonnen hatten, zeigten in den entscheidenden Situationen Nerven. Sie kämpften zwar bis zum letzten Inning, doch am Ende verließ sie nicht nur ihre Schlagstärke, sondern auch Glücksgöttin Fortuna.

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Die beiden Starting Pitcher Randy Johnson auf Seiten der Whitewaterianer und Brian Essery auf dem Mound der Briten hielten mit Unterstützung ihrer jeweiligen Defens in den ersten vier Innings jegliche Angriffsversuche völlig unter Kontrolle. Im fünften Inning schlug dann die erste Stunde der Briten: Bei Bases loaded zeigte Randy Johnson Nerven, warf erst Ian Young ab und traf gleich darauf James Rutherford mit seinem Pitch. So konnten Tim Collins und Adam Roberts nacheinander gemütlich nach Hause marschieren. Als in der Folge Stephen Brown mit seinem Schlag für den Run von Mitch Evans zum 3:0 sorgte, schickte Head Coach John Vodenlich für den nunmehr glücklosen Starting Pitcher schließlich Aaron Dott auf den Wurfhügel. Im sechsten Durchgang startete Samuel Petrasko mit seinem Tripple die Aufholjagd von Whitewater. Thomas Corcoran schickte ihn mit seinem Schlag sicher nach Hause und sorgte unmittelbar darauf selbst für den Anschlusspunkt zum 2:3. Die Spannung erreichte im siebten Inning ihren Höhepunkt: Erst schraubte Ian Young mit seinem Run den Vorsprung für die Briten auf 4:2 hinauf. Danach waren noch mal die College-Boys am Zug. Benjamin Prather brachte nach dem zweiten Tripple von Sam Petrasko den dritten Punkt nach Hause, ehe dieser im Anschluss zum Ausgleich über die Homeplate lief. Das war es dann aber mit dem Angriffssturm der Warhawks, denn Relief Pitcher Geoff Freeborn und Closer Stephen Spragg ließen in der Folge nichts mehr zu. Der einzige Fehler, den sich die Verteidigung der Whitewater University noch leistete, sollte sich bitter rächen. Fast das komplette Infield stürmte zusammen, um den Pop-up von Stephen Spragg zu fangen. Fünf Amerikaner auf einem Fleck, doch der Ball plumpste trotzdem zu Boden. Und sowohl Craig Pycock, als auch Mitch Evans kamen unbehelligt zum 6:4 nach Hause.
Nach dem Überraschungssieg dürfte die britische Nationalmannschaft mit viel Selbstvertrauen ins Finale gegen Deutschland gehen. Mit dem Team von Bundestrainer Greg Frady haben die Briten auch noch eine Rechnung offen. In der ersten Begegnung unterlagen sie den Schwarz-Rot-Goldenen mit 0:3. Ob ihnen jetzt im Finale die Revanche glückt, wird sich ab 14 Uhr zeigen.
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Deutschland
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Paderborn Untouchables
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| Deutschland zittert sich ins Finale |
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(02.09.2007) Ganz schön eng wurde es gestern für die Deutsche Nationalmannschaft gegen die Paderborn Untouchables All-Stars im ersten Halbfinale. In einem stark defense orientierten, ausgeglichenen Spiel rettete die Truppe von Bundestrainer Gregory Frady ein knappes 2:0 über die Runden und zog glücklich ins Finale ein.

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Allein acht Strike outs durch Enorbel Marquez Ramirez bei gerade einmal vier Hits dokumentieren schon eindrucksvoll die Defense Stärke der Deutschen. Untermauert wird dies noch durch eine starke Leistung der Feldspieler ohne jeglichen Error. Auch die Allstars leisteten sich in der Defense nur einen Error und konnten lange die Schlagbemühungen der Jungs um Nationaltrainer Greg Frady im Zaum halten.
Eine kurze Schwächephase des Allstars Pitcher Eddie Aucoin im zweiten Inning nutze zunächst Simon Gühring mit einem Basehit aus. Zwar war Klaus Hopfensperger anschließend auf 1st Base aus, allerdings kam Gühring hierdurch auf 2nd Base. Robert Grubers Hit brachte ihn auf 3rd Base und Jens Heymers Schlag ermöglichte anschließend Run Nr. 1 durch Simon Gühring. Das 1:0 hielt bis ins achte Inning. Nachdem der erste Schlagmann der Deutschen Mannschaft, Sascha Lutz, durch einen Walk aufs erste Base gelangte, konnte er nach einem gewaltigen 3 Basehit von Kai Gronauer das 2:0 nach Hause laufen. Nach großen Möglichkeiten zu Scoren im fünften und sechsten Inning, die die Untouchables jedoch versiebten, machten es die All-Stars im letzten Inning noch einmal mega-spannend: Jerin Harper stand auf der dritten, Ludwig Glaser stahl sich auf die zweite Base, als bei zwei Aus Tony Younis in die Battersbox trat. Ein fragwürdiger Call des Umpire sorgte für das dritte und letzte Aus. Heute im Spiel um den dritten Platz können die Untouchables gegen die Warhawks aus Whitewater/Wisconsin, die nach einer unglücklichen Niederlage gegen Great Britain überraschend im kleinen Finale stehen, zeigen, dass sie sich nicht nur Chancen erkämpfen, sondern die auch gnadenlos nutzen können. Die US Boys werden allerdings alles daran setzten mit einem Sieg noch einmal ihre Klasse unter Beweis zu stellen.
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